Garten: Pflanzen, Blumen & Co.

Das Gartenjahr neigt sich dem Ende zu

Das letze Gartenjahr etwas Revue passieren lassen, und die Ausbeute noch mal in Erinnerung rufen – immerhin gab es einige Pflänzchen, die sich gelohnt haben.

Die Tomaten werden ja bereits jeden Montag genauer unter die Lupe genommen, von daher werde ich nicht mehr auf diese eingehen. Wobei 15 Sorten (oder waren es mehr) und alles im Doppelpack eine enorme Ausbeute mit sich brachte, bei denen am Schluss noch die Idee mit dem Chutney aus grünen Tomaten steht…

Bei den Zierlauch + Blumenzwiebel gabs bereits ja auch eine genaue Auflistung …

Chili Lemon Drop

 

Meine Chilli „Lemon Drop“ ist doch noch etwas geworden, ich musste sie ja nachsäen und sie hat sich wirklich Zeit gelassen. Aber sie hat eine Menge Früchte bekommen – laut Pötschke soll sie mittelscharf sein und nicht brennen – das stimmt so nicht, ich empfinde sie als scharf und sie brennt auf jeden Fall, sie soll auch eine zitronige Note haben – kann sein.

 

Meine Tomatillo wächst immer super und dieses Mal wurde sie auch einfach rausgepflanzt in den Garten. Sie bekam Unmengen an Früchte, sodass ich sie stärken musste mit Stecker und vor Schnecken schützen musste und regelmäßig auch noch wässern – und wofür das alles? Keine Ahnung, bis die Früchte reif werden ist bei uns Winter …

Mein Basilikum wurde dieses Mal im Hochbeet großgezogen, was super war, weil es endlich zum Wachsen kam – und da mein Hochbeet auch ein Dach hat, kann man sie so richtig schön mit Wärme verwöhnen. Genaueres zu den einzelnen Sorten gabs am 09. November unter: Basilikumsorten: Genovese, Thai Magic, Neopolitanisches, Limonen-, Persisches Basilikum

Die Zuckerwurzel habe ich vom letzten Jahr geerntet und die vom diesen Jahr weggeschmissen – sie ist echt lecker, aber sie macht so viel Arbeit beim Putzen & Co. und die Ausbeute ist bei mir auch nicht wirklich prickelnd.

Die Weiße Melisse (die ich jeden ans Herz legen kann, der guten Tee zu genießen weiß) sowie der Orangen-Thymian müssen nun erst einmal den Winter überleben, und dann muss ich einen guten Standort für die beiden finden.

Mein Kürbis kam dieses Jahr auf einen Kompost – und ich habe satte 8 Kürbisse abgesahnt – was an sich sehr nutzlos ist, weil ich sie esstechnisch nicht verwerte – und zum Schnitzen für Halloween kam ich dieses Jahr nicht. Nächstes Jahr möchte ich wenigstens einen Hokkaido oder so säen, dann lohnt sich das auch.

Die Gartenbalsamine ist eine blühende Pracht geworden – wohl verwandt mit dem Springkraut, aber sät sich eigentlich nicht selbst aus (zumindest bei mir nicht). Mit etwas Compo Dünger ist sie wunderbar gewachsen.

Die Gazanie und das Kapkörbchen habe ich vor Jahren mal bei Amazon als Samen gekauft, die Gazanie ist zwar hübsch anzusehen, aber irgendwie sollte sie dieses Jahr nicht wachsen. Dafür ist das Kapkörbchen wunderschön geworden, und dies obwohl Schnecken sich darüber hergemacht hatten.

Der Schnittsellerie ist super geworden, der war auch im Hochbeet, und er genoss es. Zwischendurch habe ich ihn mal richtig gekürzt und einige der Blätter eingefroren und einige mit Petersilie & Co., Salz & Pfeffer gemixt und in Eiswürfel eingefroren und das landet nun immer in der Suppe – ersetzt nicht die Suppenwürze, aber gibt ihr ein gutes Aroma. Überwintert wird er im Haus … hoffe ich zumindest.

Von den neuen Samen wächst auch vieles sehr prächtig.

Die Gelbe Monarde (Indianer Nessel) ist auf der Südseite im Kräutergarten und Westseite im Blumenbeet. Westseite gefällt ihr besser, da blüht sie sogar schon etwas, ich hoffe, dass sie den Winter gut überleben wird.

Herzgespann

 

Das Herzgespann ist ebenfalls Südseite und Westseite – wobei sie auf der Westseite den Eindruck hinterlässt, dass sie wuchert wie blöde… die muss ich nächstes Jahr im Auge behalten, aber sie wuchs sehr kräftig.

 

Perilla/Shiso – das war mein letzter Versuch das blöde Kraut aus Samen zu ziehen – ich bekomm es einfach nicht hin.

Knollige Mädesüß

 

Knolliges Mädesüß wächst ähnlich wie die Monarde und das Herzgespannt auf der Westseite viel besser, liegt vielleicht daran, dass sie dort nicht in der prallen Sonne stehen. Aber auch hier geht es darum, was nächstes Jahr daraus wird.

 

Postelein habe ich erst gesät, aber sie wieder herrlich aus – muss in jeden Garten, Geschmack ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn das Wetter passt, kann man ihn auch unter dem Schnee ernten.

Die Pastinake und die Wurzelpetersilie wollten dieses Jahr nicht wirklich. Dafür gabs eine Aubergine aus dem Karten – und einen, zwei, drei … Kartoffelkäfer auf der Pflanze.

Meine Olive hatte abertausende Millionen von Blüten – und keine einzige Olive. Dafür haben sich die Schwebfliegen an ihr ergötzt.

Der Muskateller-Salbei stinkt noch immer … aber er sieht einfach prächtig aus. Wobei ich noch immer bezweifle, dass sich daran wirklich ein Insekt traut außer den Schwebfliegen. Umzingelt von Borretsch, warn die Bienen mehr an ihm als am Salbei interessiert.

Neue Blumen habe ich auch gekauft – und zwar Pflanzen – beim Pötschke. Und zwar Purpurglöckchen Little Cutie, Lenzrose Picotee Double Elle (Christrose), Witwenblume, Hortensie Magical Coral Blue, Marokko-Kamille, Leberblümchen. Bis jetzt scheint alles gut angewachsen zu sein – nur die Leberblümchen machen mir sorgen, ob die nächstes Jahr noch leben. Purpurglöckchen sind übrigens unter dem Namen Heuchera auch bekannt und der Renner in diesem Herbst – und das nicht umsonst.

Einige Blumenzwiebel müssen noch eingepflanzt werden, aber dann darf der Winter kommen…

Und dann ist schon wieder Januar und Februar und es geht wieder los mit Paprika und Tomaten – eigentlich voll stressig, oder?

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Ein Kommentar zu “Das Gartenjahr neigt sich dem Ende zu

  1. Pingback: Blütenpracht trotz Wintereinbruch | Testen und Bloggen

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