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Ton ist nicht gleich Ton – Die vielen Facetten von Tonmineralen

Ton bei Wellness und Beauty ist nichts Neues, aber es gibt verschiedene Tonerde-Arten, mit denen man sich natürlich pflegen kann – für Körper und Geist. 

Tonerden, oder auch Tonminerale, sind zurzeit in aller Munde und in sämtlichen Produkten enthalten – von Duschgel über Shampoo bis hin zu reinigenden Masken. Was in anderen Kulturkreisen bereits seit Jahrtausenden als bewährtes Kosmetik- und Pflegemittel eingesetzt wird, scheint nun auch in der westlichen Welt neu entdeckt worden zu sein.

Wertvolle Stoffe aus den Urgesteinen

Bei Tonerden handelt es sich um Rohstoffe, die im Löss der letzten Eiszeit entsprungen sind und sich dann über Jahrtausende gebildet haben. Sie sind mit vielen wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen, wie Magnesium oder Eisen, angereichert und frei von chemischen Bestandteilen. Darüber hinaus haben Tonerden eine starke Quell- und Aufsaugfähigkeit, wodurch sie Schadstoffe und überschüssiges Fett optimal binden können. So eignen sie sich als Bestandteil biologisch reinigender Kosmetika, insbesondere zur porentiefen Reinigung mit Gesichtsmasken oder Peelings.

Eine bunte Farbpalette

Bei Tonerden bestimmen die geologische Herkunft sowie die Konzentration an Magnesium- und Eisenoxiden den jeweiligen Farbton. Grundsätzlich sind alle Erden sehr hautverträglich, doch durch feine Unterschiede in Struktur und Zusammensetzung, eignen sie sich unterschiedlich gut für bestimmte Hauttypen.

Weiße Tonerde

Die weiße Tonerde, auch Kaolin genannt, ist die reinste Form von Tonerde, da sie keinerlei Eisen enthält. Der weißen Farbe verdankt sie außerdem den umgangssprachlichen Namen „Porzellanerde“. Sie eignet sich besonders für empfindliche Haut.

Grüne Tonerde

RUGARD TonMineral ReinigungsmaskeGrüne Tonerden sind sehr gut für fettige und unreine Haut in Form einer klärenden Maske geeignet. Eine bekannte Art ist die Montmorillonit-Tonerde, die beispielsweise in der TonMineral Reinigungsmaske von Rugard, aus der Apotheke, enthalten ist und bereits vor 65 Millionen Jahren entstand. Im Vergleich zu anderen Tonerden hat der Muskovit-Montmorillonit eine extrem große Oberfläche. So können die Teilchen auf der Hautoberfläche und die in der Erde enthaltenen Wirkstoffe optimal ausgetauscht werden. Einzigartig ist, dass im Montmorillonit sowohl positive, als auch negative Ionen enthalten sind, was eine Wechselwirkung und Bindung mit vielen anderen Ionen und Molekülen möglich macht und die reinigende Wirkweise in einer Maske erhöht.

Rote Tonerde

Die kräftige rote Farbe ist dem hohen Anteil an Eisenoxiden zu verdanken. Somit eignet sich diese Erde besonders dazu, mit einem Peeling abgestorbene Hautzellen zu lösen und geplatzte Adern zu reduzieren.

Achtung, Verwechslungsgefahr!

Häufig werden die Begriffe „Heilerde“ und „Tonerde“ in einen Topf geworfen und gleichbedeutend verwendet, was so jedoch nicht ganz richtig ist. Als Heilerde dürfen in Deutschland nur solche Erden bezeichnet werden, die eine nachweisbare innere oder äußere Wirkung auf Beschwerden haben. Tonerden hingegen werden einzig äußerlich angewendet und dienen dabei kosmetischen Zwecken.
Multitalent Tonerde – ein wahrer Alleskönner!

Mehr als nur Gesichtsreinigung

Abgesehen von der Gesichtsreinigung kann Tonerde in vielen Bereichen der Körperpflege eingesetzt werden.

Zahnpflege:

Statt herkömmlicher Zahnpasta, welche häufig mit vielen chemischen Stoffen hergestellt wird, eignet sich auch Wascherde zum Zähneputzen. Die Paste schäumt zwar nicht so sehr, wie man es gewohnt ist und auch der Geschmack ist absolut natürlich, der Reinigungseffekt bleibt jedoch gleich.

Duschen & Baden:

Mischt man etwa Lava-Erden mit Wasser, wird die Konsistenz geleeartig und ist so optimal als Seife, Duschgel oder Badezusatz geeignet. Diese Erden sind besonders mineralstoffreich und haben einen sehr hohen Anteil an Silizium, Magnesium, Calcium und Eisen. Der Name hängt allerdings nicht mit dem Vulkangestein zusammen, sondern wird vom lateinischen Begriff „lavare“ (zu Deutsch: waschen) abgeleitet.

Deodorant:

Besonders die weiße Tonerde ist dazu geeignet, Bestandteil von Deodorant zu sein. Einerseits können Gerüche so neutralisiert werden und anderseits kann übermäßiger Schweiß durch die hohe Bindungsfähigkeit aufgesogen werden – ganz ohne Aluminium.

Make-up:

Da sich die Farbtöne der Erden mit der individuellen Zusammensetzung der Mineralien bestimmen lässt, kann daraus ein natürlicher Make-up-Ersatz oder ein abdeckendes Puder hergestellt werden.

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Textquelle + Bilder: PR Rugard Cosmetis/Beautypress.de
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