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Der Philips Luftwäscher HU5930/5931 befeuchtet und reinigt + Video

Mein Abschlussbericht zum Luftwäscher von Philips. Im Großen und Ganzen ist er ein großes Gerät, das genau das tut, was eben tun sollte: Luft mit Wasser befeuchten und die Luft reinigen. Aber es gibt auch das eine oder andere Manko. 

Zuerst die Fakten, die er tun sollte, die ich aber nicht „nachmessen“ kann. So soll der Luftwäscher von Philips 99% weniger Bakterien an die Luft abgeben (im Vergleich zu Ultraschall-Luftbefeuchtern. Die Befeuchtigungsleistung liegt bei bis zu 500ml/h. Er filtert Partikel bis zu einer Größe von 0,02 µm – und somit soll er vor Allergiesymptomen schützen. –Infos von der Philips Website

Grob gesagt, er macht die Luft sauber und zugleich sorgt er für ein angenehmes Raumklima, dadurch, dass er die Luft mit Feuchtigkeit anreichert.

Nun ein paar (schnelle) Fakten aus meinen ersten Bericht – wers genauer will, kann hier nachlesen: Der Philips Lufterfrischer im Test

  • Größe: 44,6 x 46 x 27,5 cm
  • Gewicht: Leer 8 kg (gefüllt circa 13 kg)
  • Stromverbrauch: circa 7-11 kWh
  • Wassertank umfasst 4 Liter
  • Timer einstellbar auf bis zu 8 Stunden
  • Luftfeuchtigkeit auf 3 Stufen: 40 %, 50 %, 60 %
  • Lüftergeschwindigkeit auf 4 Stufen: Automatisch, Stufe 1, Stufe 2, Stufe 3

Durch den Test und die Infos, die andere Tester auf Konsumgöttinnen beschrieben haben, zeigte sich, dass der Philips Luftwäscher doch einige Mankos hat.

Ist die eingestellte Luftfeuchtigkeit erreicht, so schaltet sich das Befeuchtigungselement selbst aus. Die Meinungen gehen hier aber auseinander. Ich finde, dass sich das Element ausschaltet, und man dies auch hört, da er etwas „leiser“ wird. Das Gerät selbst schaltet sich nicht aus, sondern reinigt weiter die Luft – ohne sie mit mehr Feuchtigkeit anzureichern.

Mit unserem Holzofen merkte man schon, dass er eine saubere Luft ins Zimmer bringt, was gerade bei Hochleistungs-Heizen sehr angenehm ist. Leider war in der Testphase sehr selten dieses Heizen notwendig – etwas Winter hätte uns wahrlich nicht geschadet.

Er ist eigentlich kein schlechtes Gerät – und hilft auf jeden Fall für ein angenehmeres Raumklima zu sorgen.

Aber …

Mir persönlich ist er zu groß. Gerade mit dem Christbaum hätte ich ihn hinter die Couch setzen müssen – und auch wenn dort genügend Platz gewesen wäre – so nah an den Wänden möchte ich kein Befeuchtigungs-Gerät haben.

Dann wiederum finde ich das Kabel zu kurz – gerade bei einem Lüfter, sollte die Möglichkeit bestehen, Steckdosen-unabhängig zu agieren. Und so viele Steckdosen gibt es bei uns eben nicht …

Irritierend war, dass die Anzeige am Lüfter selbst bei der Luftfeuchtigkeit höher und bei der Temperatur niedriger war als bei meinen 3 Messgeräten, die im Raum verteilt sind. Natürlich logisch, um das Gerät selbst ist es „nässer“ und „kühler“ als etwas weiter weg. (Der heraustretende Luftstrom misst circa 66% und 18 Grad, bei Stufe 3 und 60%).

Der Filteraustausch ist auch so eine Sache. Daten? Zeitangaben? Fehlanzeige. Also der große weiße Filter sollte regelmäßig gewechselt werden, und zwar dann, wenn die Anzeige dies sagt. Wann sie dies tut, ist abhängig von der Nutzung. Der blaue Filter benötigt eigentlich nicht so oft einen Austausch, da dieser gereinigt und entkalkt werden kann. Ich würde ihn dennoch – bei häufigem Gebrauch mindestens alle 2 Jahre wechseln, immerhin ist er immer (!) im Wasser. Die antibakterielle Kartusche (nur bei HU5931) muss circa 1 mal im Jahr erneuern werden.

Die Beschreibung im Handbuch ist etwas arg bedürftig, so ist der Filteraustausch nicht wirklich gut beschrieben – und bei der Reinigung musste ich auch erst gut überlegen, was nun welcher Filter ist.

Die Nebenkosten sind natürlich auch zu bedenken. Der Philips Luftwäscher* benötigt 2 Filter (NanoProtect-Filter* und NanoCloud-Befeuchtigungselement*) und 1 Kartusche. Bei einem Austausch alle 2 Jahre wären dies Nebenkosten von circa 32 Euro plus 2x Kartusche (keine Ahnung, wo es diese aktuell zu kaufen gibt und wie der Preis ist).

Die Lautstärke ist bei Stufe 1 fast nicht hörbar, auf Stufe 3 kann er ein Fernseherlebnis schon stören.

Ganz wichtig, bevor man das Gerät benutzt, sollte man es „reinigen“ (tut man immer mit Geräten). Aber den Wassertank sollte man sehr gut reinigen – ich würde ihn richtig ausspülen, mit Spülmittel. Warum? Ich habe getestet, wie dicht, der Wassertank ist – gerüttelt und geschüttelt – super, es kam kein einziger Tropfen raus, aber das Wasser im Tank schäumte so ekelig, dass man diesen auf jeden Fall richtig reinigen sollte.

Bei der Leistung, und das was er bringt, kann ich echt nichts schlechtes sagen. Er sorgt für eine saubere Luft und die Luftfeuchtigkeit steigt auch an. Aber die anderen kleinen aufgezählten Dinge, waren es, die mich dazu brachten, ihn wieder zurück zu schicken – allen voran die Größe.

Ach ja, das Video:
Signature

 

Mir wurde das Gerät kostenlos zur Verfügung gestellt.

 

 

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Ein Kommentar zu “Der Philips Luftwäscher HU5930/5931 befeuchtet und reinigt + Video

  1. Hallo Susi,
    ist wirklich riesig das Teil gg für mich wäre das nichts, ich habe genau das gegenteilige Problem in der Wohnung. Zu hohe Luftfeuchtigkeit.
    Liebe Grüße
    Tanja

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