Elektrogeräte: Strom ist Muss

Der Philips Lufterfrischer im Test

Ich durfte bei den Konsumgöttinnen den Philips Lufterfrischer testen, bzw. ich habe ihn noch immer im Test. Er ist sehr angenehm, liefert gute Ergebnisse und verbraucht dazu noch wenig Strom. Aber natürlich gibt es noch einiges mehr über ihn zu erzählen.

Der Lufterfrischer von Philips reinigt die Luft und sorgt zudem für eine Steigerung der Luftfeuchtigkeit im Raum. Dabei ist er für einen Raum von 70 qm ausgelegt, bei geschlossener Türe funktioniert es natürlich um einiges besser.

Philips Lufterfrischer Maße

Der Lufterfrischer ist recht globig und schwer. Die Daten habe ich von der Philips-Website, die Kiloangabe mit Wasser habe ich geschätzt. Also mal schnell von A nach B tragen (er hat keine Rollen, ziehen fällt schwer) ist also schon mal nicht drin. Aber einmal seinen Stand gefunden (Abstand zur Wand soll hinten/seitlich min. 20 cm betragen, oben 30 cm), steht er gut und fest. Auf dem Bild sieht man leicht rechts eine „Einkerbung“ an der Seite, dies sind Griffe, mit denen der Lufterfrischer getragen werden kann.

 

Philips Luftwäscher Test

 

An der Seite befindet sich der Wassertank und darunter ist eine „Herausholschiene“ mit der der „Wasserverteil-Filter“, auch NanoCloud-Befeuchtungselement genannt, eingeschoben wird.

Oben sieht man das Display sowie die „Luftrillen“, durch die die frische Luft sowie der feine „Sprühnebel“ in den Raum gesprüht wird.

 

Philips Luftwäscher Test

 

Der Wassertank, herausgenommen, umfasst circa 4 Liter. Pro Stunde sollen circa 500 ml an den Raum abgegeben werden, aber wohl abhängig davon, welche Stufen man einstellt und welche Luftfeuchtigkeit man haben möchte. Der Wassertank wird „verkehrt herum“, also mit dem Deckel nach unten, eingesteckt. Ist für mich noch immer gewöhnungsbedürftig. Ist der Wassertank leer, erscheint eine Anzeige auf dem Gerät, es reinigt dann noch die Luft, aber ohne Feuchtigkeitszufuhr.

 

Philips Luftwäscher Test

Das ist nun das NanoCloud-Befeuchtungselement (der blaue Filter) in seinem kleinen Käfig. In die Rinne vorne wird der Wassertank draufgesteckt. Da befindet sich auch immer etwas Wasser darin, wenn man den Filter manuell dreht, hört man das Wasser – wie bei einem Wasserrad. Der Preis liegt bei circa 13 Euro. Wann gewechselt werden muss, steht nirgends, aber das Gerät zeigt es an.

 

Philips Lufterfrischer Filter

 

Das ist nun die Ansicht von hinten. Man sieht den Wasserfilter (NanoCloud-Befeuchtungselement) und davor ist (nun herausliegend) der NanoProtect-Filter für die sauber Luft. Dieser liegt nun auf dem Gitter, durch das die Luft eingezogen wird. Der Preis für den NanoProtect-Filter liegt bei circa 17 Euro. Auch hier soll das Gerät es anzeigen, wann gewechselt werden soll.

 

 

Philips Lufterfrischer Display Einstellungen

Das Display. Man kann einstellen/anzeigen: Kindersicherung, Timer 1-8 Std., Stufen des Filters (Automatisch, 1,2,3), Ein-/Ausschalter, Feuchtigkeitswert (40%, 50%, 60%), Temperaturanzeige, Display-Beleuchtung.
Das Display zeigt aktuell 49%, Automatisch und Timer sind eingestellt. Die Luft kommt nur an der vorderen Hälfte der Gitter, unter dem Wort „Temperatur-Anzeige“, heraus.

Eine Reinigung muss wöchentlich stattfinden – und wenn das Reinigungssymbol erscheint, muss auch etwas entkalkt werden. Da die Beschreibung hier echt hinkt, muss ich erstmal nachfragen, was überhaupt gereinigt werden darf und wie.

So viel nun zur Theorie – und nun zur Praxis. Ich hab 3 Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsmesser im Wohnzimmer – schön verteilt. Interessant ist, dass diese eine höhere Temperatur sowie eine niedrigere Feuchtigkeit anzeigen, als es der Philips Luftreiniger tut.

Ein Test verlief 3 Stunden lang mit fast geschlossener Türe bei einem circa 28 qm großen Raum. Hier stieg die Luftfeuchtigkeit bei Stufe 3 und Einstellung von 60% nach 3 Stunden um 9,33% (im Schnitt) und die Temperatur sank um 3 Grad (im Schnitt). In dieser Zeit wurde nicht geheizt, bzw. der Ofen wurde nicht (mehr) beheizt.

Zur Info: Wenn das Gerät (bei Einstellung von 60%) +60% messen würde, schaltet sich das Feuchtigkeitsrad aus, und die Luft wird nur noch gereinigt. Das stimmt auch, zumindest merkte ich einen Unterschied als die eingestellten 40% erreicht wurden. Das bedeutet, dass trockene Luft wieder aus dem Gerät – natürlich gereinigt – hinaus strömt.

Diese Luft, die rausströmt, ist gefühlt sehr kalt. Ein kleiner Hygrometer (mit Temperaturmesser) auf dem Gerät stehend zeigt bei Einstellung Automatik, 60%, eine Luft-Temperatur vom Gerät ausgehend von 18 Grad an sowie eine Feuchtigkeit von 66%. Der Stromverbrauch liegt bei circa 7-10 Watt (Philips gibt diese mit 6-11 Watt an). Wenn ich das Gerät (mit 10 Watt berechnet) 4 Stunden am Tag laufen lasse, bei 7 Tage die Woche, sind dies 14,56 kWh im Jahr, abhängig vom Strompreis circa 5 Euro Mehrkosten¹.

Leider ist nicht angegeben, wann die Filter ausgetauscht werden müssen. Das Gerät soll Bescheid geben, wann es soweit ist. Knackpunkt daran ist, dass das Gerät nicht mehr arbeitet, wenn die Filter ausgetauscht werden müssen – das bedeutet entweder man holt sich rechtzeitig die Ersatzfilter oder man wartet, bis das Gerät Bescheid gibt und kauft sich diese dann. Wann sie gewechselt werden müssen, ist wohl abhängig davon, wie „dreckig“ die Luft ist, wie oft und wie lange das Gerät wohl läuft usw.

Mit unserer Ofenluft finde ich das Gerät sehr angenehm, aber am normalen Lüften kommt man nicht vorbei. Nach meinen 3 Stunden-Test fand ich die Luft recht schwer und es war auch nicht wirklich angenehm, aber es war auch ein Hardcore-Test und man kann das Gerät ja jederzeit „runterstufen“ bzw. ausschalten. Bei normaler Handhabung ist es eine kühle, aber angenehme Luft.

Ich kann mir vorstellen, dass es bei Partys echt seinen Nutzen hat, so ein Gerät zu haben. Oder einige nutzen es auch im Schlafzimmer… ich muss noch etwas rumprobieren und testen und dann erstmal weiter sehen.

Signature

¹Angaben lauf Berechnung von Stromverbrauchinfo.de

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2 Kommentare zu “Der Philips Lufterfrischer im Test

  1. Pingback: Jahresrückblick 2015 – das gabs letztes Jahr | Susi Testet und Bloggt

  2. Pingback: Der Philips Luftwäscher HU5930/5931 befeuchtet und reinigt + Video | Susi Testet und Bloggt

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