Garten: Pflanzen, Blumen & Co.

Das Garten-Jahr neigt sich dem Ende

Dies wird wohl der letzte Garten-Beitrag für dieses Jahr werden. Schnee, Regen und total doofer Kurz-Herbst ist eben nichts für den Garten, die Blumen und vor allen für meine kleinen gesäten Dingen, die noch immer blühen, wachsen und evtl. sogar den Winter überleben sollten.

Aber fangen wir bei meinem Hochbeet an. Dort wuchs z. B. der Beifuß wunderbar und wurde – dank des Daches – auch nicht so groß. Das Pampasgras und mein Zitronengras haben das Hochbeet mit Dach geliebt, das Zitronengras wurde aus einem 9 cm Topf ausgepflanzt und musste nun in einen 25 cm Topf wieder eingepflanzt werden – von 15 cm Höhe auf 45 cm Höhe gewachsen.

Der Rosmarin darf einen Versuch wagen, im Hochbeet zu überwintern. Also nur ein Rosmarin, ein zweiter ist bereits im Haus und darf dort brav weiterwachsen. Der Basilikum liebte das Hochbeet ebenso wie die wild aufgegangene Tomate – diese hat noch immer grüne Tomaten – ich glaube nicht, dass ich diese noch ernten kann.

Meine Tomatillo sind auch nicht so der Hit. Es blühten tausende, es kamen hunderte – aber die sollten Lila werden, sonst kann man sie nicht essen – aber bevor sie lila wurden platzen sie auf – und die Ernte ist dahin. Mal gucken ob ich noch Samen habe, dann wird nächstes Jahr einfach früher gesät.

Gartenjahr geht zu Ende Horngurke

 

Meine Horngurke ist ein Drama – 2 Früchte gabs, die eigentlich schon längst gelb und erntereif sein sollten – ich glaube das Nachreifen im Haus wird wohl auch nichts werden.

 

Im Garten wuchs vieles wie es sollte; Kartoffeln sind natürlich schon längst geerntet und die Schwarzwurzel darf bis zum ersten Schnee stehen – diese zu ernten ist immer eine Sau-Arbeit.

Sellerie wurde nichts, keine Kugel – keine Wurzel, aber einiges grün und viele Ameisen. Und die Zuckerwurzel ist ein seltsames Kraut; ernten wollte ich noch nicht, da sie im zweiten Jahr mehr tragen soll; sie soll aber auch im zweiten Jahr erst blühen – meine blüht schon seit 4 Wochen. Solche Experimente hasse ich – weils einfach nicht klappt – und meine Erfahrung sowas von gegen Null tendiert ;o)

Es ist ja nicht so, dass ein Gartenjahr im Herbst endet, es gibt einige Sachen, die man im Spät-Sommer/Früh-Herbst (noch) säen kann. Bei mir war dies mein Postelein, Radicchio und mein geliebter Eiszapfen. Die Eiszapfen wurden schon fleißig und regelmäßig geerntet, der Postelein sowie der Radicchio müssen die kalten Temperaturen noch etwas ertragen und ich hoffe, sie irgendwie halbwegs durch den Winter zu bekommen (wir liegen 600 Meter über den Meer, in Bayern, den ersten Schnee gibts im Oktober, den letzten Schnee im April).

 

Gartenjahr geht zu Ende Essbare Blüten Neudorff RingelblumeUnd sehr interessant ist das Experiment mit den Essbaren Blüten von Neudorff. Diese sowie den Wildkräuter-Salat habe ich einfach stehen gelassen – was nicht geerntet wurde. (Außer den Borretsch – Unkraut brauch ich nicht noch mehr). Und am Bild kann man schön sehen, was so alles wächst und blüht, wenn man die Natur einfach mal lassen lässt – bin gespannt, was nächstes Jahr dort alles für „Unkraut“ aufgeht.

Und wenn ich immer schreibe, dass Borretsch ein Unkraut ist – auch, wenn es lecker ist und Bienen es lieben – dann liegt es daran, dass er überall und immer wieder aufgeht – wie aktuell im Rasen.

 

Ich würde sagen, jetzt ist das Gartenjahr auch bei mir beendet – bis auf Kräuter trocknen, Sirups machen und und und – auf ins Jahr 2016.

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3 Kommentare zu “Das Garten-Jahr neigt sich dem Ende

  1. Pingback: Jahresrückblick 2015 – das gabs letztes Jahr | Susi Testet und Bloggt

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