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Die Philips VisaPure Advanced – Fazit, Testbewertung und Nebenkosten

Nach 4 Wochen und unzähligen Social Media Posts gibts nun das Fazit zum Test der VisaPure Advanced von Philips. Sie ist chic, sie ist teuer und sie kann wirklich etwas, aber ob das ausreicht, um die VisaPure Advanced zu kaufen?

Eigentlich habe ich immer erst die Geräte und dann die Features vorgestellt – dieses Mal ist es anders. Ich möchte aber das Gerät selbst natürlich auch noch zu Wort kommen lassen.

Philips VisaPure AdvancedDie Philips VisaPure Advanced – das Gerät selbst – ist satte 18,5 cm lang und wiegt ohne Aufsatz circa 140 Gramm. Sie ist also nicht zu schwer, um 3 Minuten das Gesicht massieren zu können. Denn die Massage ist die längste der drei Pflege-Varianten – aber ihr wisst das ja gewiss vom letzten Beitrag.

Das Gerät liegt gut in der Hand und lässt sich ideal an Gesicht, Hals und Dekoletté verwenden. Ich habe mittlerweile bei der Reinigung alle drei Zonen getestet und ist schon chic ;o)

Philips VisaPure AdvancedAufgeladen wird die Philips VisaPure Advanced über den Ständer, dafür müssen die beiden kleinen Huppelchen exakt in den Ständer eingesteckt werden, und zwar so, dass die Schrift nach vorne zeigt. Geladen wird circa alle 2 Wochen und es dauert circa 4 – 6 Stunden.

Das Fazit nach 4 Wochen Test der VisaPure Advanced

Nach fast 4 Wochen, in denen ich gereinigt, gekühlt und massiert habe, muss ich sagen: nettes Ergebnis!

Also erst einmal zur Reinigung: Die Bürste ist „normal“ es gibt noch „feinere“, mir ist diese fast zu hart. Man kann die VisaPure zum Reinigen 2 Mal täglich nutzen – ich nutze sie mittlerweile nur noch jeden zweiten Tag. Das Gefühl ist nach einiger Zeit mehr wie ein Kratzen und fühlt sich nicht gut an. Vielleicht liegt es am Reinigungsmittel – bin noch immer auf der Suche nach einem passenden: es darf nicht ölig sein, keine Partikelchen haben und und und. Dann habe ich festgestellt, dass nicht die VisaPure Advanced bei der Reinigung versagt, sondern ich mir eine neue Creme besorgen muss, da diese suboptimal ist.

Fazit Reinigung: Porentiefe Reinigung ist noch immer fraglich, man erhält aber eine glattere Haut und die Haut ist schon besser gereinigt als bei der Reinigung mit der Hand. Fällt auch bei Dekoletté und Hals auf – Unterschied ist auf jeden Fall da!

Der Fresh Eye Aufsatz ist noch immer sooo kalt, aber aktuell erträglich. Ich nutze ihn vorwiegend auf Stufe II (drehend und vibrierend), um Augencremes einzumassieren. Das funktioniert wunderbar und macht mittlerweile sogar Spaß. Ich habe Vorher-Nachher-Bilder gesehen, bei denen ein Unterschied feststellbar ist – bei mir optisch nicht. Die Kühlung bringt aber schon etwas, ich persönlich bräuchte den Aufsatz aber nicht unbedingt.

Fazit Fresh Eye: Er kühlt (mehr oder minder) gut und bringt auch spürbare (aber keine visuellen) Ergebnisse (bei mir). Dass er sich dreht macht die Kühlung angenehmer und für das Einmassieren von Cremes ist dies ideal, da der Massage-Aufsatz hier nicht verwendet werden kann.

Der Massage-Aufsatz ist mir aktuell der liebste. Es fühlt sich gut an, die Haut ist danach schön rosig und fühlt sich „aufgeplustert“ an (ich würde ja gerne fleischig sagen, aber …) – im positiven Sinne. Ich habe ihn verwendet, um meine Creme einzumassieren, das klappte wunderbar. Auch mit glitschiger Maske ist es super angenehm und es macht Spaß, ihn zu nutzen. An Schläfen und Stirn ist das Gefühl nun nicht ganz so prickelnd, und Stufe II (drehen und vibrieren) nutze ich bei diesem Aufsatz überhaupt nicht.

Fazit Massage: Super schönes Gefühl, die 3 Minuten können lang sein, wenn man es eilig hat. Das Ergebnis ist auf jeden Fall sichtbar, ich finde, danach habe ich immer einen leicht matten Teint.

Nebenkosten der VisaPure Advanced

Auf den Punkt möchte ich unbedingt noch zu sprechen kommen, das vergisst man nämlich viel zu gerne.

Die VisaPure Advanced kostet aktuell bei Philips & Douglas 199 Euro mit 3 Aufsätzen, mit 2 Aufsätzen kostet sie 179 Euro (hier fehlt der Fresh Eye Aufsatz).

Die Reinigungsbürsten kosten zwischen 11 Euro und 20 Euro – abhängig ob Essentiell oder Advanced und vom Aufsatz selbst. Diese müssen alle 3 bzw. 6 Monate ausgetauscht werden. Massage-Aufsatz kostet 30 Euro und der Fresh Eye Aufsatz kostet 25 Euro – ausgewechselt werden, wenn kaputt oder nach 1 Jahr.

Rechnet man nun diese Kosten auf ein Jahr hoch – ohne den Preis für die Philips VisaPure selbst – kommt man auf:

4 x Reinigungsbürste normal + 1 Massage + 1 Fresh Eye = 99 Euro

Der Wert steigert sich natürlich, wenn man noch eine Peeling-Bürste besitzt oder einen anderen, teueren Bürstenaufsatz verwendet.

Das heißt, nach 2 Jahren (198 Euro) kann ich mir im dritten Jahr eine neue VisaPure Advanced kaufen – allein für das Geld, dass ich in den letzten Jahren nur für die Aufsätze ausgegeben habe.

Zusätzlich kommt evtl. noch hinzu, dass man neues Reinigungsmittel und Creme (zumindest ich) kaufen muss.

Philips VisaPure Advanced kaufen oder nicht?

Ich habe mich wie jeder andere über diesen Test super gefreut, weil ich einfach gespannt war, wie es ist. Das Ergebnis mit Reinigung und Massage ist toll.

Aber man darf die VisaPure zum Beispiel nicht verwenden bei: schwerer Akne, Hautkrebs, Ekzemen, Schuppenflechte – sämtlichen Hautirritationen und Hauterkrankungen. Den Fresh Eye Aufsatz darf man nicht verwenden bei grünem Star und Alu-Allergie (und einigem mehr).

Die Frage, ob man VisaPure Advanced kaufen soll, liegt in erster Linie daran, ob man zur oberen genannten Gruppe zählt – dann fliegt man eh raus; dann ist noch die Sache, mit den Nebenkosten – die mich wohl am meisten geschockt haben.

Wenn ich sie mir kaufen würde, würde ich die Variante ohne Fresh Eye Aufsatz wählen, da ich diesen nicht brauche. Mit den Bürsten muss man rumprobieren, ob man wirklich eine weichere braucht oder man zusätzlich noch die Peeling-Bürste möchte. Beim Kauf-Zeitpunkt würde ich gucken, obs grad Prozente gibt und wenn die Creme und/oder das Reinigungsmittel sich so eh zu Ende neigt ;o)

Der Beitrag zur Reinigungsbürste

Der Beitrag zum Fresh Eye Aufsatz

Der Beitrag zum Massageaufsatz

Signature

 

Das Produkt wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt

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Ein Kommentar zu “Die Philips VisaPure Advanced – Fazit, Testbewertung und Nebenkosten

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