Garten: Pflanzen, Blumen & Co.

Ein Jahr mit meinem Hochbeet mit Dach

Letztes Jahr, genauer gesagt vor einem Jahr und drei Monate, zog das Hochbeet mit Dach bei mir ein. Und bis jetzt bin ich ganz zufrieden, vor allem, weil es eigentlich sehr instabil und günstig war. Nichtsdestotrotz hat es einige Nachteile, gegen die man einfach arbeiten muss. 

Mein Hochbeet mit Dach wurde letztes Jahr mit viel Schweiß und Aua aufgestellt (siehe Mein Gartenhaus-Hochbeet ist aufgestellt) und es wurden Salat & Co. hineingesäht und geerntet und Blumen darin vorgezogen. Also sozusagen ein Allrounder, wenn das Wetter passt.

Hochbeet mit DachDas Gestell selbst ist sehr stabil, der Rest ist Plastik und hat schon die eine oder andere Delle. Unter dem Hochbeet ist Leere, und als Abfluss dienen 4 Rohre. Letztes Jahr dachte ich, dass durch diese Rohre Schnecken ins Haus kommen – dieses Jahr waren es Horden von Ameisen. Interessant, denn wenn man viel giest, fließt das Wasser mit Erde durch die Rohre auf den Boden. Bei meiner letzten eine-Gieskanne-für-eine-Seite-Aktion schwemmte es ganze Familien von Ameisen samt Eier Richtung Boden.

Fazit: Die Rohre unbedingt, auch wenn es auf der Erde steht, in einen Kübel tun, den kann man dann ja regelmäßig auswechseln.

Die „eine-Gieskanne-für-eine-Seite-Aktion“ klingt viel, braucht es aber hin und wieder – unabhängig davon, ob etwas im Haus wächst oder nicht – aber vor allem wenn leere Stellen sind. Die Erde trocknet wahnsinnig schnell aus, vor allem im Sommer, wenn das Haus „offen“ steht. Da reicht es dann nicht mehr, nur die Pflanzen zu giesen, sondern eine ganze Gieskanne einfach hineinzuschütten, regelmäßig, aber nicht zu oft. Ich hatte es vergessen, und es kostete mir zwei Melonengurken.

Fazit: Giesen, Giesen, aber nicht zu viel.

Das Hochbeet bzw. das Dach ist nicht 100%ig dicht, das Dach steht circa 1 cm weg, sodass es etwas durchzieht. Dadurch wächst im kalten Frühjahr alles, was vorne ist, weniger schnell als das, was in der Mitte bzw. hinten ist. Im Sommer, wenn es heiß ist, ist es dann eh egal. Deswegen würde ich auch nie etwas im Winter darin überwintern.

Fazit: Erst hinten anpflanzen, mit steigenden Tempteraturen nach vorne gehen.

Ich hatte schon Probleme, das Dach damals auf das Hochbeet zu Hochbeet mit Dach im Winterbekommen. Deswegen musst es den Winter so wie es der Planer erschuf auch im Garten stehen. Und es hat sogar überlebt – was ich ehrlich gesagt nicht gedacht hätte. Das Dach besteht aus doppelten Plastik, innen sind aber kleine Hohwände, Hohlrinnen, in denen auch Wasser sich befindet – neben sämtlichen Getier und Ohrhöhler/Ohrwürmer, denn diese passen exakt in diese kleinen Rinnen. Trotz nasskaltem Wetter und zweistelligen Minusgrade, ist das Konstrukt heile geblieben.

Fazit: Super!

Ich bin noch immer zufrieden, bis auf die Ameisenplage und die paar Schnecken, die ich wohl nie los werde. Es wächst nicht immer alles besser und schneller als es drausen wachsen würde, aber zum Beispiel für das Experiment #WildgärtnerGenuss war es ideal. Super ist natürlich das Dach, das zwar nicht ganz dicht hält, aber super warme Temperaturen zulässt, sodass im Inneren schönes Klima herrscht. Einen Nachteil hat das ganze noch: Das Dach ist auf zwei Seiten zu öffnen und auch links und rechts zu befestigen, dies sollte man unbedingt tun – so ein Dach auf dem Kopf macht echt Aua.

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Ein Kommentar zu “Ein Jahr mit meinem Hochbeet mit Dach

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