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Loreal Ombre Rot – der Test, das Ergebnis, mein Fazit

Endlich kam ich dazu, mir die Haare mit Loreal Ombre Rot zu färben. Eigentlich hat es nur so lange gedauert, weil ich mich nicht wirklich traute. Schief gehen kann eigentlich nichts, dachte ich, und es sieht auch nicht aus wie „Ombre für Arme – gewollt, aber nicht gekonnt“. Aber es gibt doch ein paar Punkte, die mich nicht glücklich machen.

Also, ich habe mich dazu entschlossen, erst meine oberen Haare braun zu färben und die unten dann Ombre Rot. Ich habe nicht, und falls dann nur minimal, über die neugefärbten Haare Ombre Rot gefärbt. Eigentlich sollten sich diese beiden Farben gar nicht berührt haben. Lagen auch 24 Stunden dazwischen.

Loreal Sublime Mousse Reines Hellbraun

Loreal Sublime Moussee HellbraunEs ist ein übles Gerücht, das ich graue Haare habe, aber es ist leider Loreal Sublime Moussekein Gerücht, dass die Sublime Mousse diese (nicht wirklich vorhandenen) grauen Haare abdeckt. (Im Gegensatz zu der anderen Sublime Mousse-Haarfarbe, die ich letztes Jahr getestet hatte.) Die Anwendung ist dennoch sehr einfach und die Kopfhaut wurde auch dieses Mal sehr warm und die Verteilung ist eigentlich sehr einfach, wenn man natürlich „nur“ die ein Hälfte der Haare färbt oder färben möchte ist es natürlich etwas anstrengend. Die Farbe von Loreal Sublime Mousse* selbst find ich super. Auf den Bildern sieht man oben (Kopf) den Unterschied. Die Farbe stinkt auch nicht sooo schlimm…

Loreal Ombre Rot

Loreal Ombre Red RotLaut Anweisung sollte man die Haare aufteilen – Mittelscheitel – und Loreal Ombre Red Rotdann 3-4 „Zöpfe“ machen, die man dann einfärbt. Die Papier Anweisung ist unmöglich. Außer, dass die Dame einen sehr lasziven Blick hat, zeigt sie einem eigentlich gar nichts. Die Handschuhe sind auch bei mir gerissen, ich habe dann einfach die von Sublime Mousse genommen, die um einiges robuster sind.

Ich habe dies bei trockenen Haaren gemacht. Ich habe also Mittelscheitel gemacht und dann 6 „Zöpfe“ weil ich sehr viel und sehr dicken Haar habe – ich hätte 8 Zöpfe machen sollen. Laut Anweisung (die Papier), befüllt man die Bürste mit der Farbe und hält die Bürste so, dass die Farbe nach oben zeigt, nimmt eine Strähne und kämmt diese innen von oben nach unten, danach außen von oben nach unten. Zumindest habe ich es so verstanden. Ich habe also diese Prozedur pro Strähne jeweils 2 mal innen und 2 mal außen gemacht – wobei ich jedes Mal die Bürste mit Farbe gefüllt habe und – weil ich gesehen habe die Spitzen gehen leer aus, diese extra noch einmal mit Farbe behandelt. Danach habe ich die Strähne eingedreht, die Farbe erneut durchgeknetet (vielleicht war das ein Fehler) und bin zur nächsten gegangen.

Loreal Ombre Red RotNachdem ich dann mit allen 6 Strähnen fertig war, habe ich wieder bei der ersten Strähne angefangen, und noch weniger auf die Bürste getan und versucht den Ansatz (normale Haarefarbe – Ombre Red Haarfarbe) etwas anzugleichen, damit der Kontrast nicht zu stark wird. Dies habe ich wieder bei allen 6 Strähnen gemacht. Danach habe ich auch die Spitzen meines Ponys gemacht. Danach (!!) habe ich die Uhr auf 35 Minuten gestellt. Bei mir blieb circa 1/4 der Farbe übrig.

Danach habe ich gefühlte 35 Minuten die Farbe von Ombre Red* wieder rausgewaschen und zwar ganz normal über dem Waschbecken (Frau halt), wie wenn ich meine Haare normal waschen würde. Danach kam die Kur, diese wirkte 10 Minuten ein und dann war ich fertig.

Das Ergebnis mit Loreal Ombre Red

Loreal Ombre Red Ergebnis Test FaziWie man auf den Bildern sehen kann, ist es sehr sehr ungleichmäßig geworden. Die zwei Nachher-Bilder entstanden deswegen weil das Ergebnis irgendwo dazwischen liegt – farbtechnisch. Also weder so Orange noch so Knall-Rot. Aber es gibt einige Stellen, die ich so gar nicht getroffen hatte. Zufrieden? Ja doch – wobei man beim Vorher-Bild sehen kann, dass ich die Haare eigentlich schon im Ombre-Look hatte, weil mir einfach die vorhergehende rote Haarfarbe rausgewachsen ist.

Die Spitzen werden wirklich arg trocken, das hilft das „Kur-Zeugs“ auch nicht. Ich meine gelesen zu haben, dass Ombre Red erst aufhellt und dann Rot färbt – was auch den Angriff auf die Haare erklärt.

Die Menge – viele „beschwerten“ sich weil so viel Farbe zurück bleibt. Kein Wunder – laut Packung habe ich bei Loreal Ombre Red 48 ml Colorations-Tube + 72 ml Entwickler-Creme = 120 ml Farbe; Bei Million Color von Schwarzkopf habe ich „nur“ 100 ml Entwickler-Emulsion (+11 g Puderpigmente). Die Schwarzkopf-Farbe ist für „alle“ Haare, die Loreal Ombre Red „nur“ für maximal die Hälfte. Dafür bekommt man aber für 8 € dieselbe Menge wie bei jeder anderen „normalen“ Haarfarbe auch.

Tipps zum Färben mit Ombre

– Fenster aufmachen: die Farbe stinkt bestialisch, dagegen ist Loreal Sublime Mousse ein Traum
– Die ganze Flasche verwenden, wenn man viel und dickes Haar hat, zu wenig bringt gar nichts.
– Die Bürste gut vollmachen mit der Farbe
– Andere Testerinnen meinten man sollte zusätzliche die Zöpfe mit Alufolie einwickeln, intensiviert das Ganze.
– Haare beobachten, während des Färbens. Einige Testerinnen haben weniger als 35 Minuten genutzt, weil es sonst zu rot wurde.
– Haare trennen und zwar doppelt und dreifach: Man trennt die Haare längs in 2-3 Zöpfe und zugleich quer zweimal – sodass man Deckhaar und Unterhaar hat (einfach ausgedrückt); beim Deckhaar wiederum nimmt man Teile von Zopf 1 zu Zopf zwei, von Zopf 2 zu Zopf 3 und von Zopf 3 zu Zopf 4. Dadurch werden die oberen Haare nicht „gerade“ gefärbt sondern eher etwas schief. (NICHT wie bei mir auf dem Bild, da lief was anderes schief =))
– Haare super toll genial trennen und Überblick behalten – kann nur eine zweite Person beim Färben.
– Beim Haarewaschen über dem Waschbecken, lass ich das Waschbecken immer voll Wasser laufen und sehe so, ob noch Farbe im Haar ist. Wichtig, weil die Farbe das Haar schädigt.
– Haare pflegen – beigefügte Kur verwenden und/oder Klettwurzel-Öl von Beiersdorf* verwenden (ich schwör!! drauf). Wers gern Hardcore-Öko hat … Olivenöl hilft auch super.
– Nach dem Färben, die Flasche verschließen, in eine Plastiktüte stecken und in die Mülltonne stecken. Inhalt „gärt“, drückt sich aus der Flasche und „explodiert“ raus.
– allen angaben ohne gewähr –

..
Ja ich weiß, ihr findet das Ergebnis voll schlimm und schräg … wahrscheinlich vor allem schräg – ich finds ganz cool, Haare trage ich nie so wie auf dem Bild immer irgendwie Zopf, Pferdeschwanz o. Ä. von daher sieht man die beiden Ausrutscher nicht. Kaufen würde ich mir die Farbe nicht, weil ich eher der „ganzer Kopf in Farbe“-Typ bin und mir stinkt sie zu stark. Ergebnis find ich in Ordnung, ich hatte noch nie die Haarfarbe, die auf der Packung abgebildet war – liegt wohl daran, dass PC-Grafiken und Realität oftmals auseinander driftet =)

Erster Beitrag zu Lorea Ombre Red & Co

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4 Kommentare zu “Loreal Ombre Rot – der Test, das Ergebnis, mein Fazit

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