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Pinterest – wenn Bilder zu Pins werden

Eigentlich sollte jeder Pinterest kennen, und zwar wenigstens vom Namen her und im idealsten der idealen Fälle natürlich auch noch wissen, was Pinterest eigentlich ist. Für alle die keine Ahnung haben oder genauer wissen möchten, was hinter dem Namen steckt, für den gibt es die Erklärung hier.

Pinterest existiert seit Anfang/Mitte 2010 und seit August 2012 gibt es die Seite auf Deutsch. Man könnte sagen, dass Pinterest zu den Social Medias wie Facebook und Twitter gehört, wobei hier der Schwerpunkt im Visuellen liegt. Es können Bilder jeglicher Art und Videos „gepinnt“ werden. Das Prinzip ist ähnlich einer Pinnwand.

Pinnwände anlegen auf Pinterest

Ist man eingeloggt/angemeldet, kann man verschiedene Pinnwände anlegen; zum einen sinnvoll, um seine Bilder zu kategorisieren, zum anderen nützlich, da andere „Pinner“ diese Pinnwände auch abonnieren können. Klamotten und Fashion liegt natürlich ganz weit vorne, weitere Pinnwände wären zum Beispiel Sprüche/Zitate oder Tiere. Indem man nun seine Bilder kategorisiert, findet man auch schnell „Gleichgesinnte„, die eben auch ein Herz für Tiere haben, Klamotten ganz toll finden oder sich einfach für die spezielle Kunst des Handwerkens interessieren. Wichtig sind auch die Beschreibungen, die man hinzufügen kann. Entweder, das was man sieht, oder ein netter Spruch oder irgendwas, das mehr als nur aus Hashtags besteht. Man kann auch private Pinnwände erstellen, die man nur selbst sehen kann oder mit ausgewählten Personen teilen möchte (Passwortschutz). Zudem ist es möglich zu einzelnen Pinnwänden Personen einzuladen, die eben dann auch auf dieser Pinnwänden ihre Bilder „einstellen“ können – ein Gemeinschaftsprojekt sozusagen.

Fremde Bilder pinnen

Auf Pinterest kann man nicht nur eigene Bilder und Fotos pinnen, sondern auch von „fremden“ Webseiten. Der Vorteil ist, dass man zugleich die Quelle mit angibt, von woher das Bild stammt. Dies wiederum sagt aber nicht aus, dass es Copyright-mäßig erlaubt ist, nun überall Bilder zu „klauen“ und zu pinnen. Je nach Browser gibt es hier verschiedene Möglichkeiten, sich mit Add-ons zum Beispiel das Pinnen von Bildern zu erleichtern. Einige Webseiten bieten die Funktion auch direkt bei den Bildern an.

Die Suche auf Pinterest

Mit der Suche kann man schnell neue Bilder finden, die einem zusagen und diese dann weiterpinnen – auf die eigene Pinnwand oder eben „liken“. Schränkt man die Suche nach „Pinnwänden“ ein, so findet man Pinnwände, die sich eben um das Thema Äpfel, Tiere, Jeans usw. drehen und kann diesen folgen. Auch nach „Pinnern“ kann man suchen, sinnvoll wären hier bekannte Webseiten oder „Berühmtheiten“.

Folgen von Pinnern und Pinnwänden

Wenn man „Pinnern“ folgt, folgt man allen Pinnwänden, die bereits vorhanden sind, und auch allen Pinnwänden, die diese Person jemals erstellt. Klingt interessant, kann aber wahnsinnig nervig sein. Wenn jemand „großes“ aus 10 Pinnwänden auf einmal 100 Pinnwänden macht und auf jeder Pinnwand am Tag 3 Bilder pinnt, erhält man auf dem „Dashboard“/Startseite 300 Bilder nur von dieser einen Person. Wenn man „normalen“ Personen folgt und hier allen Pinnwänden, dann ist es meist um einiges geringer. Man kann aber auch jederzeit einigen Pinnwänden „entfolgen„, sodass man mit der Zeit eben nicht mehr der „gesamten“ Person folgt, sondern eben nur noch den Pinnwänden, die einen relevant vorkommen.

Der Sinn oder Unsinn von Hashtags

Auch nervig können eigene RePins werden; wenn also die Person ihre eigenen Bilder an eine andere Pinnwand „repinnt“, und man innerhalb einer Woche 5 Mal dasselbe Bild sieht – nervt es wirklich. Webseiten/Shops machen solche Spielchen echt gerne. Bei den Beschreibungen darf man gerne etwas Nettes schreiben, wenn nichts vorgegeben ist, was einem gefällt – oder auch schreiben, was man sieht, oder schreiben, dass es einem gefällt, oder von wem das Bild stammt (Künstler, Website, Marke…) oder oder oder … was ich gar nicht mag, sind Beschreibungen, die rein aus Hashtags bestehen (Bild zeigt: Escada Parfüm, Beschreibung: #Escada, #Parfüm, #Test, #Parfümtest, #Produkttest, #Duft ….) – es gibt auch Verben, die man noch zwischen den Wörtern verwenden könnte … Ich habe die meisten Hashtags bei Bildern, die ich selbst zusammengestellt habe (Havaianas Gummistiefel-Bilder) und hier aber auch nur die Marken – weil eben die Bilder selbst zusammengestellt sind. Ansonsten, liebe Mädels – mehr Hashtags heißt nicht unbedingt, mehr RePins. Für die Suche sind Hashtags bei Pinterest eh uninteressant – meistens zumindest.

Man kann sich auf Pinterest nicht mit anderen Usern austauschen – nur über die Kommentarfunktion der jeweiligen Bilder. Es geht hier wirklich vermehrt um das Visuelle.

Auch als Nicht-Pinterestaner kann man sich einzelne Bilder oder Pinnwände ansehen, wenn man den jeweiligen Link dazu erhält – ansonsten ist man seit geraumer Zeit als Nicht-Pinterestaner von der Bilder-Welt ausgeschlossen.

Wer sich für das Visuelle interessiert und Lust hat, auch neue Sachen kennen zu lernen, ist auf Pinterest gut aufgehoben. Hin und wieder gibt es auch interessante Wettbewerbe über Pinterest (bei denen es nicht darum geht jemanden zu folgen).

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2 Kommentare zu “Pinterest – wenn Bilder zu Pins werden

    • Ich konnte auch lange nichts mit der Site anfangen, weil es anfangs ein mehr „Suchen“ nach Bildern war, und man auf English immer noch mehr Bilder findet; mittlerweile surfe ich aber auf so vielen verschiedenen Seiten, dass eine Pinnwand bei schönen Bildern sehr nützlich ist – und ich mag schöne Bilder.

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