Essen, was gegessen wird

Statt Marmelade gibts Gelee mit Gelee-Zucker

Wenn man keine Marmelade mag oder auch einfach etwas experimentieren mag, gibts einfach Gelee. Der Unterschied ist, dass bei einem Gelee der Saft verwendet wird, bei Marmelade auch Fruchtstücke mit drin sind. Der Aufwand ist also – abhängig vom Rezept – etwas aufwendiger. Zudem sollte man auch einen Gelee-Zucker wie von Diament verwenden.

Wie viel Aufwand wirklich dahinter steckt habe ich auch erst erfahren, als ich meinte ein Kirsch-Gelee zu produzieren. Kirschen also zupfen, waschen, entkernen und dann kochen. Dann kommt der Kartoffel-Stampfer zum Einsatz, mein Lieblingsgerät bei sowas, und die Pampe, die dabei ensteht, sollte dann in einem Tuch austropfen können. Der Saft ist nun der Teil, aus dem das Gelee gewonnen wird. Wer viel und oft Gelee macht, sollte sich wirklich so ein Gelee-Tuch zulegen, ich hab einfach ein Geschirrtuch genommen, dass dünn genug war, damit es nicht Stunden dauert.

Bearbeitet_DiamantIMG_3458Und dann sind wir soweit. Saft und Gelierzucker für Gelee und das Gelee kochen kann also losgehen. Das Ganze sollte eigentlich auch mit einem einfachen Fruchtsaft funktionieren, den man im Handel kaufen kann. Dabei sollte man aber die Finger von Saftkonzentraten wie bei Hohes C & Co. verzichten und sollte schon reinen Fruchtsaft erwerben. Kommt einen zwar etwas teuerer, spart aber Zeit und für Experimente sollte man in der Küche wohl immer offen sein.

Den Saft habe ich nun mit dem Diament Gelee-Zucker eingekocht. Wichtig ist, dass der Topf groß genug ist, da man sonst eine unschöne Überraschung auf dem Herd erlebt, wenn das Gelee hochkocht. Denn aus einem Liter Saft kommt ein Kilo Zucker und das verdoppelt dann schon einmal die Menge, die im Kochtopf schwimmt.

Der Zucker kommt auch in den kalten SaftBearbeitet_DiamantIMG_3460 und wird mit dem Saft aufgekocht, also soweit ich mich nun erinnern kann, auch etwas anders als bei Marmelade. Nun muss das Ganze aufkochen, circa 4 Minuten köcheln und schon kann man das Gemisch in Gläser füllen.

Wenn man auf Nummer sicher gehen will, sollte man eine Gelierprobe machen. Dazu nimmt maneinfach den Kochlöffel, oder Ähnliches und träufelt etwas Gelee/Marmelade auf ein Teller. Wird das Ganze fest, wenn es kalt ist, kann man das Produkt in die Gläser füllen. Ist es noch zu flüssig, sollte man noch etwas einkochen.

Und wenn man alles richtig gemacht hat, kann man in der kirschfreien Zeit auch aus den Vollen schöpfen.

Bearbeitet_DiamantIMG_34641Dafür dass es mein erstes Gelee ist, ist es echt lecker. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob ich mir nicht nächstes mal einen Saft kaufen werde. Was für mich neu war, ist, dass man dafür einen extra Gelee-Zucker wie den von Diamond braucht.

Es schmeckt echt gut, und wie bei allen Hausgemachten Sachen, viel leckerer als die gekauften Varianten.

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